Testing

 

Leistungsdiagnostik / Herzkreislauftest

Die Leistungsdiagnostik ist eine Methode in der Sportmedizin, um die individuelle
(Ausdauer-)Leistungsfähigkeit zu ermitteln. Sie ist ein wichtiges Instrument zur Optimierung des
Trainings und ermöglicht damit eine Leistungssteigerung durch individuelle Anpassung des Trainings.

Ermittelt werden die Werte an sportartspezifischen Ergometern, da Leistung und
Trainingsbereiche nur sinnvoll bestimmt werden können, wenn die jeweils trainierten
Muskelgruppen im Test auch eingesetzt werden können. Für Läufer und Laufsportarten 
muss also ein Laufband, für Radfahrer ein Fahrradergometer  eingesetzt werden. Für
andere Sportarten gibt es spezielle Ergometer, z.B. für Schwimmer und Ruderer.

Leistungsdiagnostik ist nicht nur für ambitionierte (Hoch-)Leistungssportler geeignet.
Gerade auch für Patienten mit manifesten Vorerkrankungen (z.B. Diabetes mellitus,
Arterielle Hypertonie), für die eine bewegungstherapeutische Betreuung anzuraten ist,
ist eine genaue Leistungsanalyse sinnvoll. Hier ist ein Laktattest, besser noch eine
Spiroergometrie (auch Ergospirometrie) anzuraten.

Testverfahren
Fahrradergometrie
Die Leistung wird in Watt angegeben. Mit Hilfe der Fahrradergometrie werden
auch allgemeine Tests zur anaeroben Ausdauer durchgeführt wie Beispielsweise
der Wingate-Test oder der Katch-Test bei denen über 30-40 Sekunden maximal
schnell gegen einen größeren Widerstand gearbeitet werden muss.

Laufbandergometrie
Da beim Laufen das Körpergewicht gehoben werden muss, ist die Leistung nicht
mit der Geschwindigkeit ausreichend beschrieben. Hierbei findet u. a. die
„MET“-Zahl Anwendung. MET steht für metabolisches Äquivalent. 1 MET entspricht
dem Verbrauch von 3,5 ml Sauerstoff / min / kg Körpergewicht. Das maximale MET
normaler Männer liegt bei 12 METs, bei Frauen bei 10 - 11 METs. Bei Weltklasseathleten
ist der Wert doppelt so hoch.

Laktattest (allgemein)
Anhand der gemessenen Laktatkonzentration im Blut kann der Bereich der aerob-anaeroben
Schwelle abgeschätzt werden. Dies erfolgt mit Hilfe einer kontrollierten stufenförmigen
Belastung. Wurde die Schwelle ermittelt, kann die Trainingsintensität festgelegt werden,
die notwendig ist, um einen Trainingsfortschritt im Bereich der aeroben oder anaeroben
Leistungsfähigkeit zu erzielen. Betrachtet man die Entwicklung der Laktatkonzentration
in einem Diagramm (Laktatleistungskurve), so spricht man bei Verbesserung der
Ausdauerleistungsfähigkeit auch von einer „Rechtsverschiebung der Laktatkurve“. Diese
Methode der Leistungsdiagnostik eignet
sich sowohl für Gruppen wie z. B. Vereinsmannschaften im Feldtestverfahren (Feldstufentest)
als auch für einzelne Athleten unter Laborbedingungen im Rahmen einer Ergometrie.

 

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