Neurologie

PNF

Die Propriozeptive Neuromuskuläre Fazilitation (PNF)

ist eine dreidimensionale physiotherapeutische Behandlungsmethode, welche bei Patienten aller medizinischen Fachbereiche Anwendung findet, bei denen das Bewegungsverhalten durch eine Erkrankung, Verletzung, Operation oder Degeneration gestört ist.

MS

Die Multiple Sklerose (MS), auch als Encephalomyelitis disseminata (ED) bezeichnet,  ist eine chronisch-entzündliche Entmarkungserkrankung des zentralen Nervensystems (ZNS), deren Ursache trotz großer Forschungsanstrengungen noch nicht geklärt ist. Sie ist neben der Epilepsie eine der häufigsten neurologischen Krankheiten bei jungen Erwachsenen und von erheblicher sozialmedizinischer Bedeutung.
Bei der Multiplen Sklerose entstehen in der weißen Substanz von Gehirn und Rückenmark verstreut vielfache (multiple) entzündliche Entmarkungsherde, die vermutlich durch den Angriff körpereigener Abwehrzellen auf die Myelinscheiden der Nervenzellfortsätze verursacht werden. Da die Entmarkungsherde im gesamten ZNS auftreten können, kann die Multiple Sklerose fast jedes neurologische Symptom verursachen. Sehstörungen mit Minderung der Sehschärfe und Störungen der Augenbewegung (internukleäre Ophthalmoplegie) sind typisch, aber nicht spezifisch für die Multiple Sklerose. Der Schweregrad der Behinderungen des Patienten wird häufig anhand einer   Skala (EDSS) angegeben.

Parkinson

    
Parkinson-Krankheit

Illustration der Parkinson-Krankheit von Sir 
William Richard Gowers aus A Manual of Diseases 
of the Nervous System (Handbuch für Krankheiten des Nervensystems) 
von 1886 
Die Parkinson-Krankheit bzw. Morbus Parkinson (weitere Synonyme: 
Schüttelkrankheit, Idiopathisches Parkinson-Syndrom, Parkinsonsche Krankheit, 
ältere Bezeichnung: Paralysis agitans für „Schüttel-/Zitterlähmung“) 
ist eine langsam fortschreitende neurologische Erkrankung. 
Sie zählt zu den degenerativen Erkrankungen des extrapyramidal-motorischen 
Systems. Der Morbus Parkinson ist gekennzeichnet durch das vornehmliche 
Absterben der Dopamin-produzierenden Nervenzellen in der Substantia nigra 
(einer Struktur im Mittelhirn). Der Mangel an dem Botenstoff Dopamin führt 
letztlich zu einer Verminderung der aktivierenden Wirkung der Basalganglien 
auf die Großhirnrinde.
 
Die Leitsymptome (auch Kardinal- oder Kernsymptome genannt) sind
 Rigor (Muskelstarre),
 Bradykinese (verlangsamte Bewegungen), welche bis hin zu Akinese (Bewegungslosigkeit) führen kann,
 Tremor (Muskelzittern) sowie
 posturale Instabilität (Haltungsinstabilität).

Polyneuropathie

Polyneuropathie ist der Oberbegriff für bestimmte Erkrankungen des peripheren Nervensystems, die mehrere Nerven betreffen. Abhängig von der jeweiligen Ursache können motorische, sensible oder auch vegetative Nerven gemeinsam oder auch schwerpunktmäßig betroffen sein. Die Erkrankung kann eher die Isolationsschicht der Nerven (Myelin) oder eher den Zellfortsatz (Axon) selbst betreffen, sie kann sich eher körperfern (distal) an Händen und Füßen oder sehr viel seltener auch körpernah (proximal) zeigen, es gibt symmetrische und asymmetrische Formen; stets aber sind mehrere periphere Nerven betroffen (poly (griech.) = viele). Die Symptome können je nach betroffenem Nervenfasertyp und betroffener Körperregion sehr vielfältig sein.

Morbus Pompe

Morbus Pompe - Glykogenspeicherkrankheit

Der Morbus Pompe, auch als Pompe'sche Krankheit oder als 
Saure-Maltase-Mangel bezeichnet, gehört zur Gruppe der Glykogenspeicherkrankheiten und wird als Typ II klassifiziert (siehe auch lysosomale Speicherkrankheit). 
 

Die seltene (1:40.000 bis 1:150.000 Geburten), erblich bedingte Stoffwechselkrankheit macht sich überwiegend in der Muskulatur bemerkbar und wird daher auch zu den Myopathien gezählt.

 

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