IOKAI Shiatsu
Die Kunst der Berührung
Prinzip einer achtsamen Begegnung zwischen zwei Menschen!
Das Wort Shiatsu wird jap. gebildet aus: shi = Finger, atsu = Druck. Es ist eine in Japan entwickelte Form der körperbezogenen Therapie, welche aus der traditionellen chinesischen Massage (Tuina) hervorgegangen ist. Wörtlich übersetzt bedeutet Shiatsu wie oben beschrieben „Fingerdruck“, doch die eigentliche Shiatsu-Behandlung umfasst jedoch sehr viel mehr.
Zur therapeutischen Berührung des Patienten wird hier der ganze Körper eingesetzt. Dabei arbeitet der Behandelnde wenig mit Muskelkraft. Er setzt sein Körpergewicht ein und versucht, während der Shiatsu-Behandlung eine auf Energie bezogene Beziehung zum Klienten / Patienten herzustellen. Mit Energie ist hier Ki gemeint. Vom Therapeuten sind Achtsamkeit, Sensibilität, Empathie und Offenheit gefragt.
Shiatsu baut auf den Vorstellungen der ostasiatischen Medizin auf. Vor allem dem in der TCM entwickelten Meridiansystem (System von Energieleitbahnen), dem Yin-Yang-Konzept und dem System der 5 Wandlungsphasen.
Der Unterschied zur Akupunktur und Akupressur ist, dass im Shiatsu nicht nur einzelne Punkte am Körper des Menschen stimuliert werden, sondern entlang der Meridiane behandelt wird, die miteinander in Beziehung stehen. Hinzu kommt, dass Shiatsu auch eine Vielzahl an Mobilisationsübungen für den Körper beinhaltet.
Das Ziel jeder Behandlung ist es, durch die Berührung das physische, psychische, emotionale und geistige Wohlbefinden zu fördern und zu stimulieren und Möglichkeiten der Entfaltung und Entwicklung aufzuzeigen.

