Wirkung

 

​WIE WIRKEN ÄTHERISCHE ÖLE?

 

 

Während unserer Entwicklungsgeschichte war der Geruchssinn viel eher und besser entwickelt als der Sehsinn. Unser Geruch half uns seit Anbeginn, „Gefahr zu wittern“, Nahrung aufzuspüren, verdorbene oder giftige Nahrung zu erkennen und einen geeigneten Sexualpartner zu wählen. Nicht überraschend also, dass Riechen einen der ältesten Teile unseres Gehirns anspricht.

 

 

  1. Ätherische Öle wirken über das RIECHEN von Duftmolekülen

Unter unserer Nasenschleimhaut befinden sich Nervenzellen, die sich alle vier bis sechs Wochen erneuern und Rezeptoren für zirka 400 verschiedene Duftstoffe besitzen. Duftmoleküle docken dort an und erzeugen dadurch ein Signal, das über den Riechnerv sofort und ohne Umweg über das Großhirn zu einer der ältesten Gehirnregionen, dem limbischen System, weitergeleitet wird.

Das limbische System ist neben der Kontrolle des affektiven Verhaltens (wie Angst, Wut, Aggression, Sexualität) an Lernprozessen beteiligt und spielt eine wichtige Rolle bei der Abspeicherung von Gedächtnisinhalten. So wird das limbische System heute als Assoziationssystem betrachtet, das Sinnesimpulse (also Informationen von der Umwelt) verarbeitet und mit den individuellen körperlichen Bedürfnissen in Einklang bringt.

Verschiedene Duftmoleküle aus ätherischen Ölen können so unsere Stimmung und Gefühle beeinflussen, die Hormonproduktion regulieren, angstlösend oder antidepressiv wirken, konzentrationsfördernd, schlaffördernd, beruhigend oder anregend sein. Düfte werden mit bestimmten Erinnerungen und Gefühlen assoziiert. Diese Assoziationen können sehr individuell sein. Sie können gezielt genutzt werden, zum Beispiel als Lern- oder Entspannungshilfe.

 

  1. Ätherische Öle wirken über Rezeptoren auf die Haut, Schleimhaut und Organe

Ätherische Öle wirken über Rezeptoren auf die Haut und Schleimhaut und dringen auch in tiefere Hautschichten ein. Ein kleiner Teil kann auch in die Blutbahn aufgenommen werden und so auf verschiedene Organe wirken. Auch durch das Einatmen können ätherische Öle über die Lunge in den Blutstrom aufgenommen werden.

Ätherische Öle können auf Haut und Organe etwa schmerzlindernd, entzündungshemmend, durchblutungsfördernd, hautpflegend, anregend, tonisierend, entspannend, entkrampfend, schleimlösend, auswurffördernd, verdauungsregulierend etc. wirken.

Bestandteile von ätherischen Ölen können in der Haut und im Körper mit Rezeptoren interagieren und so ihre spezifische Wirkung entfalten. Man weiß mittlerweile, dass manche Körperzellen „riechen“ können, das heißt, sie besitzen Duftrezeptoren.
Das heißt, auch wenn ein Mensch keinen Geruch mehr wahrnehmen kann, wirken die ätherischen Öle trotzdem in den Körperzellen.
Wenn ätherische Öle an solche Rezeptoren binden, lösen sie vielfältige biochemische Prozesse aus. z.B. Weihrauch unterstützt bei der Zellerneuerungen und somit bei Heilungsprozessen.

 

  1. Ätherische Öle wirken hemmend auf Mikroorganismen

Ätherische Öle wirken hemmend auf Mikroorganismen wie Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten auf unserer Haut, in unserem Körper und in unserer Umgebung. Sie wirken also anti-bakteriell, anti-viral und anti-fungal. Das heißt, man kann mit ätherischen Ölen einer Erkältung vorbeugen, die Raumluft durch Diffusion reinigen und auch Oberflächen – mit selbstgemachten Reinigern – desinfizieren.

 

 

 

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